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Donnerstag, 21. Februar 2013

Abschiede tun weh

immer mal wieder muss man das leider erfahren.

Und sich daran erinnern, wie froh man sein kann, überhaupt tolle Zeit zusammen verbracht zu haben.

So.. farewell my little sunshine.

Wir haben 14 ganz tolle Jahre gehabt. Meine kleine Pfälzerin die mit mir in die große Welt zog.
Du hast immer das Haus regiert. Ob Hunde oder Katzen, du hattest sie alle unter deinem Pfötchen.
Stolze Glückskatze, motzmaunzende Zicke, Süßmäulige Eis und Joghurtnascherin.

Jetzt haben wir den letzten Weg zusammen begangen. Bist nach einigem Kampf friedlich eingeschlafen.
Du wolltest nicht mehr, hast dich schon letzte Woche verabschiedet.
Ich trag dich in meinem Herzen und nun passen Papa, Tessa und Lulu auf dich auf.

Bye Bye Krümelchen


Mittwoch, 16. Januar 2013

Kennt ihr das...

es gibt immer mal wieder Momente in meinem Leben, da lauf ich durch die Wohnung und kann kaum glauben, dass ich nun Mama von zwei Kindern bin.
Da schaue ich mir unsere Kinderzimmer an und wunder mich, wie sehr wir doch schon Familie sind.

Und auch die Momente, in denen sich diese kleine Hand vom Krümelmonster in meine schiebt und er laut fordernd "Mama, Hand!" sagt, liebe ich.

Ich hab mich immer darauf gefreut, wenn er mal laufen kann und ich mit ihm an der Hand durch die Welt gehen darf. Und noch immer geniesse ich diese Momente und streichel gerne mit dem Daumen sein Händchen, wenn es sich warm in meines schmiegt.
Auch wenn man mit Kind an der Hand oft dreimal so lange braucht, es ist wundervolle Zeit (zumindest meistens...)

Und nun mit dem Krümelmäuschen kommen wieder neue Augenblicke dazu. Ein kleines zahnloses Lächeln, wenn sie mich sieht. Wenn sie nachts mal ne kleine Wachrunde im Bett dreht um dann am Ende doch wieder in meinen Arm zu krabbeln und ihren Kopf an mich rankuschelt um sanft einzuschlummern.

Mir gibt es ein wunderbares ruhiges und warmes Gefühl, eine tiefe Zufriedenheit, die ich so vorher nicht kannte.



Sonntag, 6. Mai 2012

Warten

Seit gestern sollte klein Memelchen da sein.
Aber ist sie nicht. Sie lässt uns warten.

Warten ist ne doofe Sache, weil da wird man so ungeduldig bei.
Und ausserdem ist warten mit dickem, drückendem und prallem Bauch doppelt doof.
Zudem mag ich auch endlich mal wieder Schuhe zubinden können. Das Wetter ist ja gerade wieder so umgeschlagen, dass die Schlüpfschuhe nicht mehr so wirklich dazu passen.

Und ich will auch endlich meine selbstgenähten Stillshirts nutzen. Und das neue, schicke Tragtuch, dass schon in der Kliniktasche wartet.

Selbst zum nähen hab ich gerade keine Lust, weil einfach alles lustlos ist, wenn man wartet.

Mein kleines Memelmädchen, mach dich doch bitte langsam fertig... so ne gute Stunde geb ich dir noch.
Dann sag doch bitte meinen Muskeln, dass sie jetzt wehen dürfen. Oder der Fruchtblase, dass sie platzen darf.
Und dann fahren wir zusammen ins Krankenhaus und lernen uns mal so von Angesicht zu Angesicht kennen.

Das wird ganz sicher nicht schlimm werden. Ich versprech es dir.

Sonntag, 11. März 2012

Nachdenklich und traurig

Heute hab ich nichts schönes erfahren. Und obwohl es irgendwie so weit weg ist, bin ich immer wieder den Tränen nahe.
Eine alte Schulkameradin die mittlerweile in Kanada lebt kämpft seit einiger Zeit mit dem Neuroblastom ihres Kindes. Acht Chemotherapien später stehen die Prognosen leider gar nicht gut.

Wie geht man nur als Eltern mit so etwas um?
Ich hab sie immer so bewundert für die Stärke und diese positive Energie mit der sie gekämpft haben. Wie die Kleine Fortschritte machte, die man ihr nie zugetraut hätte.
Und all das möglichweise umsonst?

Ist das Leben wirklich so ungerecht...
Ich wünsche und bete, dass das Unmögliche möglich wird und alles gut ausgeht.

Und so egoistisch es ist. Ich hoffe, dass ich nie in diese Situation kommen werde.